Magdeburg/Berlin. Die Nominierten für den Deutschen Filmpreis 2025 stehen fest, darunter die von der Mitteldeutschen Medienförderung (MDM) unterstützte Produktion mit Bezug zum Filmland Sachsen-Anhalt: „Woodwalkers“.
In den Kategorien „Bester Kinderfilm“ und „Beste visuelle Effekte“ ist das Fantasy-Abenteuer „Woodwalkers“ (Regie: Damian John Harper) nominiert. Der erste Teil der erfolgreichen Buchreihe von Katja Brandis wurde 2023 unter anderem in den Sandsteinhöhlen in Blankenburg gedreht. Die Metrix Media GmbH aus Halle (Saale) arbeitete an der Tonpostproduktion. Die MDM-Förderung lag bei 450.000 Euro. „Woodwalkers” ist eine Produktion von blue eyes Fiction in Koproduktion mit STUDIOCANAL sowie Dor Film Wien und Filmvergnuegen Südtirol.
Der Gewinner in der Kategorie „Besucherstärkster Film“ steht bereits fest: „Die Schule der magischen Tiere 3“ wird mit der Publikums-Lola ausgezeichnet, wie die beiden Vorgängerfilme 2022 und 2023. Den Preis erhalten der Regisseur Sven Unterwaldt sowie die Produzentinnen Alexandra und Meike Kordes (Kordes & Kordes Film GmbH). Der erneut auf der beliebten Kinderbuchreihe von Margit Auer basierende Film lockte über drei Millionen Zuschauer in die Kinos. Das Schloss Wernigerode diente u. a. als Drehort für den Film. Auch war die Investitionsbank Sachsen-Anhalt beteiligt.
Der in Magdeburg geborene Christian Friedel moderiert die Preisverleihung in Berlin am 9. Mai 2025. Der Schauspieler, Regisseur und Musiker wurde 2024 im Rahmen der 10. Filmkunsttage Sachsen-Anhalt mit dem Preis des Ministerpräsidenten ausgezeichnet.
Der in Sachsen-Anhalt für Medien zuständige Staatsminister und Minister für Kultur Rainer Robra ist über die Bekanntmachungen erfreut: „Das Filmland Sachsen-Anhalt zeigt sich wieder von seiner besten Seite. Unsere vielfältigen Drehorte stehen aber nicht nur für Kinder- und Familienfilme. Ebenso unterstützen hervorragende Dienstleister aus der Region die Produktionsfirmen.“
Hintergrund:
Der Deutsche Filmpreis, die Lola, ist eine Veranstaltung der Deutschen Filmakademie in Zusammenarbeit mit der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM). Die knapp 2400 Mitglieder der Deutschen Filmakademie aus allen künstlerischen Sparten der Filmbranche treffen die Entscheidung über die Preisvergabe.
Für insgesamt fünf Lolas in fünf Kategorien sind zwei von der MDM geförderte Produktionen nominiert – „Woodwalkers“ und „Vena“. Die Filme haben über Dreh- oder Postproduktionsarbeiten einen Bezug zu Sachsen-Anhalt bzw. Mitteldeutschland.
Weiterführende Informationen können der Webpräsenz https://www.deutscher-filmpreis.de/preisverleihung/2025/ entnommen werden.
Quelle: Staatskanzlei und Ministerium für Kultur
Foto (c) STUDIOCANAL