Magdeburg. Die Veranstaltung vermittelt einen umfassenden Überblick über moderne Therapiemöglichkeiten und ergänzende Unterstützungsangebote für Menschen mit Parkinson.
Die Universitätsklinik für Neurologie unter der Leitung von Prof. Dr. med. Stefanie Schreiber und die Universitätsklinik für Neurochirurgie unter der Leitung von Prof. Dr. med. I. Erol Sandalcioglu laden herzlich zum gemeinsamen „Symposium für Patientinnen und Patienten mit Parkinson“ ein. Die Veranstaltung findet am 1. März 2025 von 10:00 bis 14:00 Uhr im Haus 41/Mensa auf dem Campus der Universitätsmedizin Magdeburg statt. Eingeladen sind Patientinnen und Patienten, Angehörige sowie alle Interessierten, die sich über aktuelle Entwicklungen in der Parkinson-Therapie informieren und mit Expertinnen und Experten ins Gespräch kommen möchten. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung zur Veranstaltung wird bis zum 23. Februar 2025 erbeten. Diese kann per E-Mail an jacqueline.lemme@med.ovgu.de oder telefonisch unter 0391 67-14487 erfolgen.
Die Teilnehmenden können sich auf eine vielseitige Informationsveranstaltung freuen, die einen umfassenden Einblick in moderne Therapiemöglichkeiten und begleitende Angebote für Menschen mit Parkinson bietet. Erfahrene Expertinnen und Experten aus den Universitätskliniken für Neurologie und Neurochirurgie der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, der Klinik Bosse Wittenberg sowie vom Verein für Sporttherapie und Behindertensport Magdeburg präsentieren aktuelle Entwicklungen und bewährte Behandlungsmethoden.
Im Mittelpunkt stehen Themen wie die Tiefe Hirnstimulation, Pumpentherapien sowie die konservative Behandlung von Begleitsymptomen der Parkinsonkrankheit.
Parkinson ist eine fortschreitende, chronische Erkrankung des Nervensystems, die zu den häufigsten neurodegenerativen Krankheiten weltweit zählt. Sie entsteht durch das Absterben bestimmter Nervenzellen, insbesondere jener, die für die Produktion des Botenstoffs Dopamin verantwortlich sind. Ein Mangel an Dopamin im Gehirn führt zu vielfältigen Beeinträchtigungen, vor allem in der Motorik. Doch Parkinson ist weit mehr als eine Bewegungsstörung – auch Stimmung, Schlaf, Geruchssinn und Verdauung können betroffen sein. Bemerkenswert ist, dass nicht-motorische Symptome oft Jahrzehnte vor den typischen Bewegungsstörungen auftreten.
Trotz intensiver Forschung ist die Krankheit bis heute nicht heilbar. Ein bedeutender Meilenstein in der Behandlung war die Einführung des Wirkstoffs Levodopa in den 1970er Jahren, der den Dopaminmangel ausgleicht und so die Symptome lindern kann. In dieser Veranstaltung werden aktuelle Therapieansätze vorgestellt, die neue Hoffnung für Betroffene und ihre Angehörigen bieten.
Die Veranstaltung beginnt mit einer Begrüßung und einer Vorstellung des Teams sowie der Klinikstrukturen. Anschließend werden verschiedene Therapiemöglichkeiten für die Parkinsonerkrankung vorgestellt, darunter die Tiefe Hirnstimulation (THS) und Pumpensysteme.
Darüber hinaus gibt es weitere Einblicke in begleitende Angebote wie Sporttherapie. Zum Abschluss besteht die Möglichkeit, Informationsstände zu besuchen und die Veranstaltung in entspannter Atmosphäre ausklingen zu lassen.
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