Bundeskongress der Arbeitsgemeinschaft fĂŒr Arbeitnehmerfragen (AfA) in der SPD vom 8. bis 10. April in Bad Kreuznach
Nach zehn Jahren legt Klaus Barthel den Bundesvorsitz der Arbeitsgemeinschaft fĂŒr Arbeitnehmerfragen (AfA) in der SPD nieder. ZukĂŒnftig wird die Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische StaatssekretĂ€rin im Ministerium fĂŒr Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen Cansel Kiziltepe (Foto) aus Berlin das Amt ĂŒbernehmen. Sie ist die erste Frau, die an der Spitze des Arbeitnehmer*innenflĂŒgels der SPD steht. Mit einem neu gewĂ€hlten Bundesvorstand steht sie fĂŒr einen Generationenwechsel der AfA.
âWir als AfA werden in Zukunft einen noch gröĂeren Fokus darauf legen, neue und alte Industrie zusammenzubringen â immer Hand in Hand mit den Gewerkschaften. Wir sind die Herzkammer der SPD, das Scharnier zwischen Arbeiter*innen und der Partei“, sagte Cansel Kiziltepe im Rahmen des Bundeskongresses.
Inhaltlich steht der Bundeskongress ganz im Zeichen des sozial-ökologischen Wandels. Ein Wandel, der nur dann erfolgreich gestaltet werden kann, wenn er von allen mitgetragen wird. âDie Antworten auf den digitalen und ökologischen Wandel unserer Wirtschaft werden wir nur mit Hilfe der Arbeiterinnen und Arbeiter in den Betrieben finden. Nur, wenn wir die Mitbestimmung stĂ€rken, können wir diese Generationenaufgabe bewĂ€ltigen“, ist sich Kiziltepe sicher.
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Um diese Ziele zu erreichen, mĂŒssen BrĂŒcken gebaut werden: Zwischen Gewerkschaften, NGOs, Partei und Zivilgesellschaft. âKlimagerechtigkeit, gute Arbeit, Gleichstellung â das sind alles VerteilungskĂ€mpfe. Den sozial-ökologischen Wandel unserer Gesellschaft werden wir nur meistern, wenn wir die Vielen â die Arbeiterinnen, Auszubildenden, Rentnerinnen und Studierenden mitnehmen. Wir als AfA wollen diese Menschen zusammenbringen, mit ihnen Ideen entwickeln und diese in die Parlamente tragen“, kĂŒndigt Kiziltepe an.
Foto (c) SPD/Photothek