Berlin, 23. Februar 2025 â Bei der HĂ€ufigkeit von Krankschreibungen wegen Grippe gibt es massive regionale Unterschiede. Das geht aus aktuellen Daten des BARMER Instituts fĂŒr Gesundheitssystemforschung (bifg) hervor. Demnach waren in Kalenderwoche fĂŒnf dieses Jahres (27. Januar bis 2. Februar) in Rheinland-Pfalz 223 und Sachsen-Anhalt 222 Erkrankte je 100.000 BARMER-Versicherte mit Anspruch auf Krankengeld wegen Influenza, auch Grippe genannt, krankgeschrieben. Die niedrigsten Raten verzeichneten Hamburg und Bremen mit 115 beziehungsweise 123 Erkrankten je 100.000 Anspruchsberechtigte.
Krankschreibungen wegen Grippe bei Frauen hÀufiger als bei MÀnnern
Wie aus den BARMER-Daten weiter hervorgeht, gibt es bei den Grippe-bedingten Krankschreibungen Differenzen zwischen den Geschlechtern und den Altersgruppen. In Kalenderwoche fĂŒnf waren bundesweit 197 Frauen und 161 MĂ€nner je 100.000 BARMER-Versicherte mit Anspruch auf Krankengeld arbeitsunfĂ€hig. Die geringsten Raten an Krankschreibungen gab es in der Altersgruppe der ĂŒber 65-JĂ€hrigen mit 74 Betroffenen je 100.000 Anspruchsberechtigten. Am hĂ€ufigsten waren nach den jungen BerufstĂ€tigen unter 20 Jahren mit 257 Krankschreibungen je 100.000 Anspruchsberechtigten die 30- bis 39-JĂ€hrigen mit 209 Erkrankten betroffen. Gefolgt wurden diese von der Altersgruppe der 40- bis 49-JĂ€hrigen mit 201 Krankschreibungen je 100.000 BARMER-Versicherte.
Rate an Krankschreibungen wegen Grippe seit Dezember gestiegen
Den BARMER-Zahlen zufolge ist die Rate der Krankschreibungen im Zusammenhang mit Grippe seit Mitte Dezember 2024 auch bundesweit deutlich gestiegen. So waren in Kalenderwoche 51 des Vorjahres (16. bis 22. Dezember) 39 je 100.000 BARMER-Versicherte mit Anspruch auf Krankengeld aufgrund einer solchen Erkrankung arbeitsunfĂ€hig. In der Kalenderwoche fĂŒnf des Jahres 2025 waren es bereits 180 je 100.000 Versicherte.

Titelfoto (c) BARMER