Die Verkehrsministerinnen und Verkehrsminister der Länder haben heute auf ihrer Frühjahrskonferenz Eckpunkte zur Optimierung der Fahrschulausbildung beschlossen.
„Wir wollen, dass die Menschen in unserem Land mobil sind und müssen zugleich dafür sorgen, dass der Führerschein bezahlbar bleibt. Der Führerschein muss insgesamt kostengünstiger werden“, sagte Sachsen-Anhalts Verkehrsministerin Dr. Lydia Hüskens (Foto), heute in Nürnberg nach dem ersten Konferenztag.
Die Verkehrsminister sind sich einig, dass die stetig steigenden Kosten des Führerscheins ein zentrales Hemmnis für die individuelle Mobilität sind, dies gilt insbesondere in ländlichen Gebieten mit einem eingeschränkten Angebot an Leistungen des öffentlichen Personennahverkehrs.
Neben dem verstärkten Einsatz von Fahrsimulatoren und Erleichterungen für den Erwerb von Lkw- und Bus-Fahrerlaubnissen sieht die beabsichtigte Novelle der Fahrschulausbildung weitere Instrumente vor, mit denen die Qualität der Ausbildung auf hohem Niveau fortgeführt wird, Durchfallquoten und Kosten aber insgesamt sinken. Es sollen zudem die Fragen der theoretischen Prüfungen auf ihre Praxistauglichkeit hin überprüft werden.
Text/Foto: Ministerium für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-Anhalt am 02. April 2025