Die EU steht vor einer potenziellen Bedrohung: Geheimdienstinformationen zufolge könnte Russland ab 2028 die Verteidigungsbereitschaft der Europäischen Union testen. Dies teilte die neue EU-Außenbeauftragte Kallas mit. Sie betonte, dass die EU nicht nur in die Prävention von Konflikten investieren, sondern sich aktiv auf mögliche Auseinandersetzungen vorbereiten müsse.
Im vergangenen Jahr gaben die EU-Mitgliedstaaten im Durchschnitt 1,9 % ihres Bruttoinlandsprodukts (BIP) für Verteidigung aus. Russland hingegen investierte satte 9 % seines BIP in militärische Ausgaben. Dieses Ungleichgewicht bereitet den europäischen Entscheidungsträgern zunehmend Sorgen.
Kallas rief dazu auf, die Verteidigungsanstrengungen zu verstärken und die Zusammenarbeit innerhalb der EU zu vertiefen. Nur so könne man einer möglichen Bedrohung durch Russland standhalten. Das Ziel sei, durch Abschreckung den Frieden zu bewahren und die Sicherheit in Europa langfristig zu gewährleisten.
Text/Foto: Welt Nachrichtensender am 22. Januar 2025