Magdeburg. Wie unterscheiden sich die Symptome und die Behandlung von Krankheiten zwischen Männern und Frauen und warum ist es wichtig, diese Unterschiede zu kennen und auch zu berücksichtigen? Darüber wird Prof. Ute Seeland (Foto) von der Universitätsmedizin Magdeburg bei der nächsten Folge von „Wissenschaft im Rathaus“ am kommenden Montag, 24. März, um 19.00 Uhr berichten. Der Eintritt ist frei.
Geschlechtersensible Medizin befasst sich mit den geschlechterspezifischen Unterschieden in der Medizin und deren Auswirkungen auf die Prävention, Diagnose und Behandlung von Krankheiten. Forschungsergebnisse zeigen, dass Männer und Frauen unterschiedlich auf Krankheiten reagieren – von den Symptomen bis hin zur Wirksamkeit von Therapien. Trotz dieser Unterschiede sind Frauen in vielen medizinischen Studien immer noch unterrepräsentiert, was zu Lücken in der evidenzbasierten Behandlung führt. Prof. Ute Seeland setzt sich dafür ein, diese geschlechterspezifischen Unterschiede zu erforschen und Präventionsstrategien voranzubringen.
An der Universitätsmedizin Magdeburg wird sie eine Hochschulambulanz für Geschlechtersensible Medizin und Prävention aufbauen, um innovative Behandlungsansätze in die Praxis zu integrieren und die Versorgung weiter zu verbessern.
Im März vergangenen Jahres hat Ute Seeland die bundesweit erste Professur für Geschlechtersensible Medizin in Vollzeit mit klinischer Anbindung als Stiftungsprofessur an der Universität Magdeburg übernommen.
Die Teilnahme im Alten Rathaus ist kostenfrei. Um eine Voranmeldung unter der Rufnummer 03 91/ 535 47 70 oder per E-Mail unter info@vhs.magdeburg.de wird gebeten.
Quelle: Landeshauptstadt Magdeburg
Foto: Die Kardiologin Prof. Dr. med. Ute Seeland besetzt seit März 2024 die Stiftungsprofessur für Geschlechtersensible Medizin an der Universität Magdeburg. (c) Fotografin: Melitta Schubert/Universitätsmedizin Magdeburg