Magdeburg. Heute wurde die Fertigstellung der neuen Zweifeldsporthalle in der Zielitzer StraĂe gefeiert. Der Neubau der Schulsporthalle wurde am Nachmittag von OberbĂŒrgermeisterin Simone Borris mit einem symbolischen Scherenschnitt eingeweiht. Nach rund 17 Monaten Bauzeit endeten die Arbeiten planmĂ€Ăig noch im 1. Quartal dieses Jahres.
„Unsere JĂŒngsten werden im Sportunterricht motiviert, ihre körperliche und geistige Gesundheit bis ins hohe Alter durch regelmĂ€Ăiges Sporttreiben zu erhalten“, sagte OberbĂŒrgermeisterin Simone Borris im Rahmen ihres GruĂwortes. „Gleichzeitig profitieren sie vom Schulsport auch in sozialer Hinsicht: Fairness, Toleranz und Teamgeist werden gefördert, Mitverantwortung und Leistungsbereitschaft gefestigt â wichtige Kompetenzen fĂŒr das harmonische Zusammenleben in unserer Stadt.“
Nach einer europaweiten Ausschreibung der Bauleistungen hatte die Landeshauptstadt im vergangenen Jahr das regional ansĂ€ssige Bieterkonsortium der Unternehmen Industriebau Wernigerode und Wilhelm Wallbrecht als Generalunternehmer beauftragt. Der stĂ€dtische Eigenbetrieb Kommunales GebĂ€udemanagement ĂŒbernahm die Bauherrenfunktion. FĂŒr die Realisierung des Projektes wurden Eigenmittel in Höhe von 7,23 Mio. eingeplant, die tatsĂ€chlichen Baukosten fielen mit 7 Mio. Euro etwas geringer aus.
Das neue GebĂ€ude ergĂ€nzt die beiden Sporthallen am Schulstandort in der Pablo-Neruda-StraĂe. Da dort die PlatzverhĂ€ltnisse fĂŒr den notwendigen Neubau nicht ausreichend waren, ergab sich der nĂ€chstmögliche Standort auf dem VereinsgelĂ€nde des TuS 1860 Magdeburg-Neustadt e.V., rund 700 Meter vom Schulstandort entfernt.
Funktionales und zeitgemĂ€Ăes Gestaltungskonzept
Bis zu drei Schulklassen gleichzeitig können die Halle jetzt nutzen. AuĂerhalb der Schulzeiten ist eine Nutzung der Halle durch Sportvereine fĂŒr den Trainings-, Wettkampf- und Punktspielbetrieb möglich. Mit der neuen Sporthalle werden sich die Bedingungen sowohl fĂŒr den Schulsport als auch fĂŒr den Breitensport im Stadtteil Neue Neustadt erheblich verbessern.
Der zeitgemĂ€Ăe Funktionsbau gliedert sich durch die Wahl des Materials in die bereits bestehende Umgebung ein. Die Halle wurde als Massivbau mit Stahlbetonbodenplatte und StĂŒtzen sowie WĂ€nden aus Stahlbeton bzw. Kalksandsteinmauerwerk geplant. Durch die Fassadengestaltung zeichnet sich der Bereich des Erdgeschosses als umlaufendes Band optisch ab, der Hallenkörper hingegen ragt durch unterschiedliches Material darĂŒber hinaus.
Das Dach der 1.200 Quadratmeter groĂen Halle verfĂŒgt ĂŒber eine Photovoltaik-Anlage zur Deckung des Eigenstrombedarfs und eine extensive DachbegrĂŒnung ĂŒber dem Umkleidetrakt.
ZusĂ€tzlich verfĂŒgt die Sporthalle ĂŒber einen 150 Quadratmeter groĂen Mehrzweckraum, sechs â darunter zwei barrierefreie â UmkleiderĂ€ume, zwei Lehrer- und drei TrainerÂumkleiderĂ€ume, vier GerĂ€terĂ€ume sowie eine Zuschauergalerie. Vom Foyer aus sind alle Funktionsbereiche direkt erreichbar. Ăber einen Flur, durch den auch die Umkleiden zu erreichen sind, lassen sich die drei Hallenteile separat erschlieĂen.
Der Zuschauerbereich ist geteilt: Auf der Galerie befinden sich zwei Sitzreihen mit insgesamt 150 PlÀtzen. Im Erdgeschoss können bei Bedarf weitere ebenerdige ZuschauerplÀtze eingerichtet werden.
Foto: Einweihung Sporthalle Zielitzer Str. / v.l.n.r. Bettina Kampe (Schulleiterin âG.W. Leibnizâ), OberbĂŒrgermeisterin Simone Borris, Matthias Semrau (Niederlassungsleiter ARGE e.V.), Tino Beyer (Vorsitzender TuS 1860)
Copyright: Landeshauptstadt Magdeburg, Vincent Gulatz