Neues vom Zoll: Fashion-Hehlerbande ein Ende gesetzt

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GeschĂ€tzter Schaden von ĂŒber 250.000 Euro

Im Auftrag der Staatsanwaltschaft Berlin konnte das Zollfahndungsamt Berlin-Brandenburg am 4. Mai 2022 in den Morgenstunden den AktivitĂ€ten einer neunköpfigen Hehlerbande ein Ende setzen. Hierbei wurden sieben DurchsuchungsbeschlĂŒsse vollzogen.

Seit mindestens Februar 2020 sollen die mutmaßlichen Beschuldigten in arbeitsteiliger Vorgehensweise gemeinsam mit weiteren MittĂ€tern gefĂ€lschte Markenware (Bekleidung und Schuhe) von minderwertiger QualitĂ€t aus der TĂŒrkei im Post- und Reiseverkehr nach Deutschland eingefĂŒhrt haben. Dabei zahlten sie keine Einfuhrabgaben, wie Zölle und Einfuhrumsatzsteuer.

In Deutschland sollen die 19- bis 53-jĂ€hrigen TĂ€ter auf verschiedenen Absatzwegen die Ware teilweise als Originalware weiterverkauft haben. Vorsichtige SchĂ€tzungen gehen von einem Schaden von ĂŒber 250.000 Euro aus.

Eine GepÀckkontrolle der Zollbeamten am Flughafen Schönefeld brachte die Ermittlerinnen und Ermittler der Zollfahndung auf die Spur.

Bei den sieben Durchsuchungsmaßnahmen konnten weitere Beweismittel gesichert werden. Zwei der mutmaßlichen Beschuldigten wurden direkt am Flughafen Schönefeld mit der gefĂ€lschten Markenware bei ihrer RĂŒckkehr aus der TĂŒrkei in Empfang genommen.

UnterstĂŒtzt wurden die rund 85 EinsatzkrĂ€fte der Zollfahndung durch KrĂ€fte der Landespolizei Berlin und zwei Kolleginnen mit Schutzhunden des Hauptzollamts Potsdam.

Die Ermittlungen dauern an.

Foto: GefÀlschte Sportschuhe (c) Zoll