Die Krise bei Volkswagen sollte nach Ansicht von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) nicht zulasten der Beschäftigten gehen. Es sei Auffassung des Kanzlers, „dass mögliche falsche Managemententscheidungen aus der Vergangenheit nicht zulasten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gehen dürfen“, sagte Vizeregierungssprecher Wolfgang Büchner am Montag in Berlin. Es gehe darum, „Arbeitsplätze zu erhalten und zu sichern“.
Der VW-Betriebsrat hatte zuvor mitgeteilt, dass das Unternehmen die Schließung von mindestens drei Werken in Deutschland sowie zehntausende Stellenstreichungen plane. Die verbleibenden Mitarbeitenden müssten zudem mit Gehaltseinbußen von bis zu 18 Prozent rechnen.
Büchner wollte dies im Detail nicht kommentieren. Scholz‘ „grundsätzliche Haltung“ sei jedoch klar. Auf welche möglichen „falschen“ Entscheidungen des VW-Managements sich der Kanzler bezieht, präzisierte sein Sprecher nicht.
Text/Foto: Welt Nachrichtensender am 28. Oktober 2024