Magdeburg, Niederndodeleben (ots) – Am Freitag, den 21. MĂ€rz 2025 informierte die Zugbegleiterin einer Regionalbahn um 22:20 Uhr die Bundespolizeiinspektion Magdeburg darĂŒber, dass beim Halt des genutzten Zuges drei mĂ€nnliche, vermummte Personen diesen am Haltepunkt Niederndodeleben besprĂŒhten.
VerstĂ€ndigte EinsatzkrĂ€fte fuhren unverzĂŒglich in Richtung des Ereignisortes. Hierbei nahmen sie, an einen zum Tatort nahegelegenen Supermarkt, eine Personengruppe wahr. Als die Gruppe das Polizeifahrzeug bemerkte, flohen die Mitglieder in unterschiedliche Richtungen. Im Rahmen der Nahbereichsfahndung konnten um 23:02 Uhr zwei mĂ€nnliche Personen unmittelbar am Haltepunkt angetroffen werden. Die beiden 18-jĂ€hrigen Deutschen waren dunkel gekleidet und trugen, -trotz Plusgrade, WollmĂŒtzen. Ob und inwieweit sich der Straftatverdacht gegen das Duo erhĂ€rtet, ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen.
In der Nacht von Sonntag auf Montag, den 24. MĂ€rz 2025 kam es erneut am Haltepunkt Niederndodeleben gegen 03:00 Uhr zu einer SachbeschĂ€digung. Auch hier wurde eine Regionalbahn mehrfarbig, auf einer FlĂ€che von circa 20 Quadratmeter, besprĂŒht. Dementsprechend hat die Bundespolizeiinspektion Magdeburg Ermittlungsverfahren wegen SachbeschĂ€digung eingeleitet und benötigt die Mithilfe der Bevölkerung:
Wer hat am 21. MĂ€rz 2025, um 22:00 Uhr beziehungsweise am 24. MĂ€rz 2025, um 03:00 Uhr verdĂ€chtige Personen im Bereich des Haltepunktes Niederndodeleben wahrgenommen, die mit der Tat in Verbindung gebracht werden könnten? Womöglich haben Reisende bei der ersten Tathandlung diese aus der Regionalbahn 40 beobachtet und gegebenenfalls Foto- oder Videomaterial gefertigt, welches zur VerfĂŒgung gestellt werden kann.
Sachdienliche Hinweise werden in der Bundespolizeiinspektion Magdeburg (Tel.: 0391 / 56549 555), unter der kostenfreien Bundespolizei – Hotline (Tel.: 0800 / 6 888 000) oder bei jeder anderen Polizeidienststelle entgegengenommen. WeiterfĂŒhrende Informationen können auch ĂŒber das Hinweisformular auf der Bundespolizei-Homepage www.bundespolizei.de gegeben werden.
Text/Foto: Bundespolizei